„Die Totenwäscherin“ Helga Hegewisch

Magdalena besitzt die Gabe, tote Menschen schöner zu machen, als sie es im Leben je waren.

Ihre Dienste sind selbst bei Hochwohlgeborenen gefragt. Dies verschafft ihr einerseits eine Unabhängigkeit, als auch das Misstrauen der Menschen.

Ihre Gabe gibt sie an ihre Enkelin und diese wieder an ihre Tochter.

Es ist eine sehr innige Beziehung, die Magdalena zum Tod hat. Vielleicht liegt es daran, dass ihre Nachfahrinnen niemals ihr wahres Glück erfahren können.

Das Buch beschreibt eine 200-jährige Familiengeschichte. Die Frauen der Familie kommen gut mit dem Tod zurecht, aber im eigenen Leben wird es immer schwieriger für sie.

Obwohl ich mich erst schwerfällig in das Buch hineinlas und die Formulierungen nicht immer flüssig waren, beschreibt das Buch einen Weg der Frauen einer Familie, der mich sehr beeindruckt hat. Die Charaktere werden wunderbar ausgeleuchtet. Trotz der Kürze der Lebensabschnitte, bleiben keine Fragen offen, obwohl immer noch Platz für Selbsteinschätzungen ist.

Ein schönes Buch für Winterabende, welches ich trotz des holprigen Anfangs nur empfehlen kann.

Bewertung: Man muss es nicht gelesen haben, aber man wird dadurch nicht dümmer.

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Eine Antwort to “„Die Totenwäscherin“ Helga Hegewisch”

  1. Leser Strahl Says:

    Danke!

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